5 Erfolgsfaktoren im Transformationsprozess

Ein Großteil der traditionellen Unternehmen befindet sich aktuell in einem Transformationsprozess. Damit einhergehend gilt es, die sich aus der Digitalisierung ergebenden Chancen zu identifizieren und unternehmerisch zu nutzen und andererseits die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern.

5 Erfolgsfaktoren im Transformationsprozess

Ein Großteil der traditionellen Unternehmen befindet sich aktuell in einem Transformationsprozess. Damit einhergehend gilt es, die sich aus der Digitalisierung ergebenden Chancen zu identifizieren und unternehmerisch zu nutzen und andererseits die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern. Wir arbeiten mit vielen unserer Kunden an diesem Veränderungsprozess, der Auswirkungen auf die gesamte Organisation hat. Dabei haben wir fünf zentrale Erfolgsfaktoren für eine zielführende und erfolgversprechende Transformation im digitalen Zeitalter identifiziert, die wir im vorliegenden Beitrag kurz vorstellen möchten.

1. Klare (Marken-) Identität als übergreifender interner und externer Kompass

Marken übernehmen im Zuge der digitalen Transformation eine zielgebende Rolle. Sie haben die Kraft, ganze Organisationen zu mobilisieren und geben eine gemeinsame Richtung vor. Die Definition der Identität eines Unternehmens, die sich in der Marke widerspiegelt, steht daher am Anfang des Transformationsprozesses und fungiert als Treiber und interner wie externer Kompass. Es gilt, ein gemeinsames Verständnis davon zu entwickeln, was das eigene Unternehmen im Kern ausmacht und welche Ziele verfolgt werden.

2. Eindeutiges Managementbekenntnis mit Leitbildcharakter

Eine klare Strategie ist unabdingbar als Wegweiser, um Klarheit in Zeiten des internen und externen Umbruchs zu geben. Für Führungskräfte und Mitarbeiter ist ein klares Bekenntnis und eine eindeutige Priorisierung der Transformation durch den Vorstand elementar. Um diese Eindeutigkeit zu beweisen und erlebbar zu machen, muss die Transformation von oben vorgelebt werden. „Digitale“ Leifiguren, die sowohl Ziele als auch Denk- und Arbeitsweisen konsequent vorleben und vorantreiben, sind dabei ein wesentlicher Treiber.

3. Mitarbeiterinvolvement und -commitment als Backbone der Transformation

Die Mitarbeiter sind das Rückgrat und die tragende Säule von Organisationen. Ihr Involvement und Commitment ist für eine zielführende Transformation erfolgskritisch. Es gilt, sie auf dem Weg mitzunehmen, zu informieren, zu befähigen und schlussendlich zu begeistern, damit sie die Transformation erfolgreich vorantreiben können. Um Begeisterung zu entfachen, müssen Chancen durch konkrete Maßnahmen tatsächlich erlebbar gemacht, Mitarbeiter aktiv eingebunden und eine höhere Eigenverantwortung etabliert werden.

4. Kundenzentrierung als zentraler Treiber der Digitalisierung

Ein tiefes Verständnis für das veränderte Verhalten, die Bedürfnisse und Herausforderungen der Kunden sowie die Verankerung von kundenzentriertem Denken und Handeln in den Köpfen der Mitarbeiter ist elementar in Bezug auf die digitale Transformation von Organisationen. Um relevante Angebote und echte Mehrwerte für den Kunden zu entwickeln, bedarf es einer veränderten Denkweise von produkt- und servicezentrierten Angeboten hin zu kundenzentrierten Lösungen, die vom Kunden und seinen Bedürfnissen her entwickelt werden.

5. Transformation durch aktivierende Maßnahmen allgegenwertig machen

Organisationen, welche die Transformation proaktiv angehen wollen oder durch die Marktsituation dazu gezwungen sind, stehen vor einem scheinbar unüberwindbaren Koloss an Themen, Maßnahmen, Handlungsfeldern etc. Ein vielversprechender Ansatz ist, relativ rasch kleine und große strategiekonforme Ideen oder Maßnahmen umzusetzen, anstatt auf die allumfassende, lang geplante Transformationsstrategie zu warten. Diese Ideen und Maßnahmen dienen dazu, unternehmensweit und in regelmäßigen Abständen „Transformationsfeuer“ zu entfachen, die sich langsam über die Organisation verbreiten und die Transformation auf aktivierende Weise allgegenwertig werden lässt.